APRS-Tracker-Nachbau:
"OPENTRACKER 1+"
Stand: 2. Mai 2011
Sowohl für den
Sende-, als auch den Empfangsbetrieb hat sich der
APRS-Tracker "Opentracker 1+" sehr gut bewährt. Mehr über ihn
ist hier [1]
zu finden. Über eine dort angegebene Link kann
auch die zur Ablage der persönlichen Parameter benötigte
Windows-Software "otwincfg.exe" heruntergeladen werden.
Neben der Verfügbarkeit des Opentrackers als Fertiggerät ( in
DL z.B. hier: [2] ), sind die verwendeten spezielleren Bauteile aber
auch einzeln erhältlich. Dazu gehören neben dem
programmierten Prozessor [3] auch der Steuerquarz und eine ansonsten
wenig verbreitete 32pol. IC-Fassung [4]. Mithilfe dieser und der
Standard-Bauelemente liess sich ein Nachbau einfach realisieren.
Der Tracker verarbeitet die mit
4800bps von einem angeschlossenen GPS-Empfänger kommenden
NMEA-Daten. Eine Aussendung erfolgt entweder nach Tastendruck oder
automatisch in vorabgelegten Zeitabständen. Erzeugt wird ein
1200bps-APRS-Signal im AFSK-Format, so wie es von nahezu jedem
FM-Sendegerät über seinen Sprachkanal ausgesandt werden kann.
Das dabei zur
Senderauftastung noch benötigte PTT-Signal steht entweder
separat oder kombiniert mit dem Tonsignal zur Verfügung.
Der Opentracker erlaubt aber nicht nur eine Verwendung als z.B.
APRS-Sendebake, sondern besitzt darüberhinaus auch noch eine
Decoderfunktion. Von
empfangenen Stationen stammende Navigationsdaten stehen dabei an
seinem
seriellen Ausgang als NMEA-Protokolle im
WPL-Format zur Verfügung.
Darin enthaltene Informationen wie Absenderkennung ( im
AFU-Betrieb handelt es sich dabei üblicherweise um das amtliche
Rufzeichen ) und geographische Position erlauben interessante
Möglichkeiten der weiteren Verarbeitung. Bei alleiniger Nutzung
der Auswertfunktion ist auch kein Anschluss eines GPS-Empfängers
erforderlich.