Schon in diesem Stadium sollten die Positionsdaten ( Längen- und Breitengrade ) von vier in der Nähe der Bildecken liegenden Punkte für die spätere Kalibrierung festgehalten werden. Fast alle Kartenprogramme erlauben dazu eine Positionsanzeige entsprechend der gegenwärtigen Cursorposition.
"OziExplorerCE" verwendet mit OZF bzw. OZF2 spezielle Datenformate für seine Karten. Zur Convertierung vom vorliegenden in eines dieser Formate muss das Programm "img2ozf.exe" verwendet werden. Es kann von der WWW-Seite : http://www.oziexplorer3.com/img2ozf/img2ozf.html heruntergeladen werden.
( Weitere Informationen zu "OziExplorerCE" und den dabei benutzen Kartenformaten findet man auch in einem von obengenannter Seite herunterladbaren OziCEhelp-File und einem von dort aufrufbaren speziellen Helpfile zu Img2osz )
Erzeugung des OZF bzw. OZF2-Files :
Die Convertierung erfolgt am PC. Nach Start von "img2ozf.exe"
können aus Vorlagen, die in einem der obengenannten ( und weiteren
) Standardformate vorliegen, die benötigten OZF- bzw. OZF2-Files
erzeugt
werden.
Ich habe dabei mit den Parametern "ozf2" und
"Compress" gearbeitet ( siehe Help-Files ) . Der
Umwandlungsvorgang
wird durch Betätigung der Taste "Process Image
Files
to OZF-Files" gestartet.
Erzeugung des MAP-Files :
Neben den so erzeugten und die eigentliche Bildinformation
enthaltenen
OZF bzw. OZF2-Files benötigt die Software "OziExplorerCE"
zusätzlich auch Files mit z.B. Kalibrationsdaten. Man erkennt sie
an der Endung "map".
Zur Erzeugung der Map-Files wird die PC-Version von
"OziExplorer benötigt. Glücklicherweise reicht es,
wenn
man sich dazu die kostenlose "Trial Version" über die Seite : http://www.oziexplorer.com
herunterlädt.
Mit den damit verbundenen Einschränkungen ( wie z.B.
automatisches
Programmende nach einer Stunde Betriebszeit ) kann man bei der nicht so
häufig erforderlichen Nutzung dieser Software sicher leben.
Nach Programstart gelangt man über das Menü "File"
zu "Load and Calibrate Map Image". Danach kann
der
Pfad gewählt werden, in dem sich das gewünschte zu
kalibrierende
Kartenfile befindet ( Ich habe den folgenden Schritt
versuchsweise
sowohl mit dem ursprünglichen Standard-Grafikfile ( hier : BMP ),
als auch mit einer bereits in das OZF-Format convertierten Datei
getestet;
Beides funktionierte ).
Zur Kalibrierung werden jetzt am Bildschirm nacheinander die Tasten
"Point1" bis "Point4"
gedrückt.
Nach jedem Tastendruck werden jeweils die in der Nähe der
Kartenecken
liegenden bekannten Punkte angeklickt und die zugehörigen vorher
notierten
Positionsdaten eingegeben ( zu beachten: Im Gegensatz zu manchen
anderen Programmen, müssen die Nachkommastellen getrennt durch ein
"Komma" und nicht durch einen "Punkt" abgetrennt werden ).
Liegen sie nur im Format : Grad,Minuten,Sekunden vor, so müssen
die Sekundenwerte mit 1.666 multipliziert und von einem Kommazeichen
getrennt,
als Dezimalminuten eingegeben werden.
|
für "EAST" im Eingabefeld für Längengrade gewählt werden. |
Nach Betätigung der Taste "Save" erfolgt die Erzeugung des Mapfiles.
Um die erzeugten und kalibrierten Karten nun auch mit "OziExplorerCE"
nutzen zu können, müssen OZF- und MAP-File nun lediglich noch
mit dem bekannten Synchonisierprogramm zum Organizer übertragen
werden.
TOP50 :
Auf der folgenden Seite ist beschrieben, wie sich Teile der weit
verbreiteten TOP50xx-Karten zur
Weiterverwendung
mit Programmen wie z.B. OziCE exportieren
lassen :
http://home.wtal.de/noegs/top-export.htm
Anmerkung : Es wurde mehrfach berichtet,
dass
das hier beschriebene Verfahren NICHT in Verbindung mit der
Betriebssoftware
der Austria-MAP-CD-ROM's funktioniert.
Sehr einfach ist die Verwendung von
Kartenmaterial, das im BSB-Format vorliegt :
Karten, die in dem ( z.B. von FUGAWI benutzten ) BSB-Format
vorliegen,
lassen sich sehr einfach für die Nutzung mit OziExplorerCE
aufbereiten. Die zugehörigen Kalibrierungsdatendateien ( mit der
Endung
: BSB ) werden mit der Ozi- ( Trial- ) PC-Version direkt in das
erforderliche
MAP-Format gewandelt.
Etwas problematisch ist dagegen die Convertierung sehr grosser
Map-Dateien
( mit der Endung : KAP ). Bei mir dauerte z.B. die Convertierung der
50%-Zoomstufendaten
mithilfe des Programmes IMG2OZF.EXE nahezu
endlos. Ggf. ist es deshalb sinnvoll, auf die Erzeugung von
OZF(2)-Karten
verschiedener Zoomstufen zu verzichten sich auf die 100%-Version zu
beschränken.
Remco Castner schreibt zum Thema :
Verwendet man mit der OZI-PC-Version Kartenfiles im sog.
BSB-Format
( dort sind die Kalibrierungsdaten bereits im File enthalten ) kann man
sich die Kalibrierung sparen. Ein fertiger Kaliberierungsfile im
*.map-Format
liegt entsprechend dem Kartennamen im MAP-Unterverzeichnis vor.
Man braucht nur noch die BSB-Karte in OZF2 wandeln und zusammen
mit der vorhandenen *.MAP-Datei auf den CE-Rechner schieben. Fertig.
Von Robert Tyrakowski erhielt ich
folgende
Infos :
Die Umsetzung in das OZF2 Format geht mit IMG2OZF problemlos.
Auch die Erzeugeugung der Kalibierungsdateien (.map) geht mit der
Trialversion
des Oziexplorers im Handumdrehen. BSB Files sind in ein paar Sekunden
umgesetzt.
Dazu muß man bei der Trialversion über File -> Import Map
->
Single BSB chart oder All BSB chats on CD gehen.
