----------------------------------------------------------------- Betrieb der TRACKBOX ( Handy-Version ) ----------------------------------------------------------------- 1. Speicherung der Ziel-Rufnummer a. Auf dem TRACKBOX-Board befinden sich zwei 9 pol. Sub-D-Stecker. Davon ist einer auf der Platinenunterseite mit "GSM" bezeichnet. Zur Verbindung mit dem Handy ist hier ein handelsuebliches Siemens- Datenkabel anzuschliessen. b. Ueber die mit "GPS" bezeichnete Sub-D-Buchse werden spaeter die von einem GPS-Empfaenger kommenden GPS-Navigationsdaten zugefuehrt. Dieser Anschluss kann vorläufig unbeschaltet bleiben. c. Die TRACKBOX muss die fuer SMS-Aussendungen zu verwendende Ziel- Rufnummer kennen. Zu ihrer Speicherung wird ein sehr einfaches System verwendet. Die gewuenschte Nummer wird dazu vom Anwender in einem der Handy-Phonebook-Speicher abgelegt und anschliessend zur TRACKBOX uebertragen. Die Zwischenspeicherung ist ueber zwei unterschiedliche Phonebooks moeglich. Da ist zuerst einmal der handyinterne Speicher ( er ist nicht zu verwechseln mit dem ueblicherweise zur Ablage von SMS benutzten SIM-Kartenspeicher ). Fuer die TRACKBOX wird hier auf den ersten Eintrag zurueckgegrif- fen. Die Ablage der gewuenschten Rufnummer in genanntem handyinternen Speicher ist von Geraetetyp zu Geraetetyp etwas unterschiedlich, so dass dieser Vorgang dem Betriebshandbuch zu entnehmen ist. Wesentlich einfacher ist dagegen die Ablage einer Rufnummer im "last dialed" ( LD ) Speicher. Um sie hier abzulegen, ist sie lediglich ueber die Handy-Tastatur einzugeben ( im internationalen Format mit "+" beginnend ) und danach die Ruftaste zu draecken. Auch wenn der jetzt ausgehende Ruf sofort wieder unterbrochen wird, befindet sich unsere Rufnummer im LD-Speicher und ist bereit zur Uebertragung in die Box. d. Ueber Schalter "J2" auf dem TRACKBOX-Board wird das auszulesende Phonebook angewaehlt. Ist "J2" OFF/OPEN wird aus dem LD-Speicher gelesen. Befindet er sich dagegen in Stellung: ON/CLOSED, so wird die Ziel-Rufnummer dem handyinternen Phonebook "ME-Speicher" entnommen. e. Die Uebertragung der Rufnummer erfolgt automatisch bei der Inbetriebnahme der TRACKBOX. Dabei ist es wichtig, das sich Schalter "J1" in Stellung "OFF/OPEN" befindet. Nach erfolgreichem Datentransfer wird die Call-LED fuer einige Sekunden blinken. Die gewuenschten Daten sind jetzt in einem EEPROM auf dem Board gespeichert. Ergeben sich im folgenden praktischen Einsatz der TRACKBOX keine Probleme mit der Ziel-Rufnummer, dann sollte Schalter "J1" geschlossen werden ( Stellung: ON/CLOSED ). Damit wird ein staendiges Nachladen der Nummer bei allen Inbetriebnahmen des Boards unterdrueckt und der benutzte Handyspeicher ist wieder fuer andere Anwendungen verfuegbar. 2. Betrieb des TRACKBOX-Boards Ueber Schalter "J3" kann zwischen einer SMS Aussendung in Normal- ( OPEN/OFF ) oder Flash-Modus ( CLOSED/ON ) gewaehlt werden. Im Flash-Modus erscheinen die uebertragenen Messages direkt auf dem Display des Angerufenen und werden auch nicht auf seiner SIM-Karte gespeichert. In diesem Modus uebertragene Messages koennen allerdings mit einer Auswertsoftware ( wie z.B. SMS2OZI ) nicht ausgewertet werden. Ueber Schalter "J4" kann zwischen einer Uebertragung von NMEA-Pro- tokollen der Typen "RMC" ( OPEN/OFF ) und "GGA" ( CLOSED/ON ) selektiert werden. Standard ist eine RMC-Uebertragung, aber z.B. GPS-Hoehenwerte stehen nur im GGA-Protokoll zur Verfuegung. Welches Protokoll uebertragen werden sollte, wird letztendlich durch die jeweils verwendete Auswertsoftware bestimmt. Voraussetzung ist allerdings in jedem Fall, dass der ausgewaehlte Protokolltyp vom benutzten GPS-Empfänger auch bereitgestellt wird. Damit sind die wesentlichen Betriebsvorbereitungen abgeschlossen. Mit angeschlossenem Handy und GPS-Empfaenger muss die TRACKBOX durch einfaches Anlegen der Versorgungsspannung in Betrieb gehen. Das Betaetigen der Alarmtaste faehrt nach dem Einlesen aktueller GPS-Navigationsdaten zu einer sofortigen SMS-Aussendung. Ein eingehender Ruf wird durch mehrsekuendiges Blinken der CALL-LED signalisiert. Anschliessend wird ebenfalls wiederum nach dem Ein- lesen von GPS-Daten eine Aussendung erfolgen. Die Sendevorgaenge werden dabei jeweils durch kurzes Dauerleuchten der LED angezeigt. Mainz im Oktober 2003