----------------------------------------------------------------- Betrieb der TRACKBOX (Modem-Version) ----------------------------------------------------------------- 1. Speicherung der Ziel-Rufnummer ( diese Eingabe muss nur bei einer Änderung der Ziel- Rufnummer wiederholt werden ) a. Der auf der Unterseite des TRACKBOX-Boards mit "GSM" bezeichnete Sub-D-Stecker ist über ein Nullmodemkabel mit dem COM-Port eines PC's zu verbinden. b. Auf dem PC ist ein Terminalprogramm, wie z.B. das zum Programmumfang von WINDOWS gehörende "HyperTerminal" zu starten. c. Im Fenster "NEUE VERBINDUNG" kann der Name eingegeben werden, unter dem die folgenden Konfigurationseinstellungen später gespeichert und damit auch leicht wieder aufgerufen werden können. d. Nach Drücken von "OK" erscheint das Fenster "VERBINDEN MIT". In der Spalte "Verbindung herstellen über", ist der benutzte COM-Port zu wählen ( also z.B. COM1 ). e. Durch nochmaliges Drücken von "OK" erscheint das Fenster "EIGENSCHAFTEN". Hier sind lediglich die Einstellungen "Bit pro Sekunde" = "19200" und "Flusssteuerung" = "kein" anzupassen. f. Durch nochmaliges Betätigen von "OK" sind die Eingaben abgeschlossen und es kann mit dem Terminalprogramm gearbeitet werden. Beim späteren Verlassen des Programmes wird dann nur noch gefragt, ob die Konfigurationseinstellungen gespeichert bleiben sollen. g. Jetzt ist der Schalter "J1" auf den TRACKBOX-Board in Stellung "ON" zu bringen und das Board in Betrieb zu nehmen. Es arbeitet jetzt im Konfiguratiuonsmodus h. Auf dem Bildschirm muss das Menü zur Eingabe des Ziel-Calls erscheinen. Daraufhin ist die gewünschte Rufnummer ( 10-13 Zeichen ) im internationalen Format einzugeben und mit "#" abzuschliessen. Also z.B. [+]491711234567#. Die im EEPROM-Speicher auf dem Board gespeicherte Ziffernfolge wird zur Kontrolle noch einmal ausge- lesen. Für den Fall einer Falscheingabe kann die Eingabemaske durch kurzzeitiges Unterbrechen der Versorgungsspannung des Boards noch einmal neu aufgerufen werden. i. Nach erfolgter richtiger Eingabe ist die Versorgungspannung des TRACKBOX-Boards zu unterbrechen und Schalter "J1" wieder zu öffnen. Die Kabelverbindung zwischen PC und Board ist zu trennen und am Board stattdessen das Modem anzuschliessen. 2. Abfrage der PIN-Nummer Bei Inbetriebnahme von Handys oder GSM-Modems erfolgt üblicher- weise eine Sicherheitsabfrage der auf der SIM-Karte gespeicher- ten PIN-Nummer. Während diese Nummer bei Handys per Hand einge- geben werden kann, muss sie bei Modembetrieb vom diesem Gerät gesendet werden. Die TRACKBOX kann deshalb bei Bedarf die feste PIN-Nummer "1234" aussenden ( für spätere Softwareversionen ist die Eingabe einer vom Nutzer frei wählbaren Codenummer vorge- sehen ). Manche Netzbetreiber erlauben eine Deaktivierung der Nummern- abfrage ( in Deutschland : D1-Telekom und O2 ). In diesen Fällen kann das Aussenden der festen Pin-Nummer vom TRACKBOX-Board durch Schliessen von "J2" auch unterdrückt werden. Eine Änderung der Einstellen von Pin-Abfrage-Modus oder PIN-Code lässt sich problemlos durchführen, indem man ein beliebiges Handy zeitweilig mit der für den Modembetrieb vorgesehene SIM-Karte betreibt. 3. Betrieb des TRACKBOX-Boards Über Schalter "J3" kann zwischen einer SMS Aussendung in Normal- ( offen ) oder Flash-Modus ( geschlossen ) gewählt werden. Im Flash-Modus erscheinen die übertragenen Messages direkt auf dem Display des Angerufenen und werden auch nicht auf seiner SIM-Karte gespeichert. In diesem Modus übertragene Messages können allerdings mit einer Auswertsoftware ( wie z.B. SMS2OZI ) nicht ausgewertet werden. Über Schalter "J4" kann zwischen einer Übertragung von NMEA- Protokollen der Typen "RMC" ( offen ) und "GGA" ( geschlossen ) selektiert werden. Standard ist eine RMC-Übertragung, aber z.B. GPS-Höhenwerte stehen nur im GGA-Protokoll zur Verfügung. Welches Protokoll übertragen werden sollte, wird letztendlich durch die jeweils verwendete Auswertsoftware bestimmt. Voraussetzung ist allerdings in jedem Fall, dass der ausgewählte Protokolltyp vom angeschlossenen GPS-Empfänger auch bereitgestellt wird. Nach Speicherung des gewünschten Ziel-Calls ( gemäss Abschnitt 1 ) und Klärung des PIN-Code-Handlings ( gemäss Abschnitt 2 ) sind die wesentlichen Betriebsvorbereitungen abgeschlossen. Nach Anschluss von GSM-Modem und GPS-Empfänger an eine konfigu- rierte TRACKBOX muss das System durch einfaches Anlegen der Versor- gungsspannung in Betrieb gehen. Das Betätigen der Alarmtaste führt nach dem Einlesen aktueller GPS- Navigationsdaten zu einer sofortigen SMS-Aussendung. Ein eingehender Ruf wird durch mehrsekündiges Blinken der CALL-LED signalisiert. Anschliessend wird ebenfalls wiederum nach dem Ein- lesen von GPS-Daten eine Aussendung erfolgen. Die Sendevorgänge werden dabei jeweils durch kurzes Dauerleuchten der LED angezeigt. Mainz im September 2003