Tabelle
1 Funkgeräte und
APRS-Tracker mit GPWPL- und
sonstigen Datenausgängen
* Bei den
von Geräten der ersten Generation "TH-D7" ausgegebenen
GPWPL-Protokollen ist die
Anzahl der ASCII-Zeichen für Wegpunktnamen auf 6 begrenzt. Bei
längeren WP-Namen bzw. AFU-Calls führt
das zu einer Beschneidung der Zeichenfolge.
Das Ergebnis sind dann nur teilweise übertragene Rufzeichen. BEISPIEL:
"DB0XYZ-9" wird
zu "0XYZ-9" !!
Bei der 2. Geräteversion ( V.2 ) war dieser Fehler
bereits behoben.
Bei den
zu verarbeitenden Ausgangsdaten handelt es sich zuerst einmal um
NMEA-Protokolle des
Typs "GPWPL", die inzwischen bereits von einer
Reihe von Funkgeräten bzw. APRS-Trackern bereitgestellt werden (
siehe Tabelle 1 ). Die
Protokolle sind sehr einfach aufgebaut und setzen sich nur aus den
Werten von Längengrad,
Breitengrad, Wegpunktnamen ( im AFU-Betrieb ist das üblicherweise
das Call der absendenden Station mit ggf. seinem SSID-Anhang ) und
einer
Prüfsumme zusammen. Hier
ist ein Beispiel für ein solches GPWPL-Protokoll:
Nachteilig
ist dabei allerdings, dass keine Möglichkeit zur Übermittlung
des
APRS-Icontyps besteht, so dass bei der noch zu
beschreibenden Kartenanzeige nur mit einem Standardsymbol gearbeitet
werden
kann und Unterscheidungen, wie z.B. Haus, Auto, Fussgänger usw.
leider nicht möglich sind. Die
Firma Kennwood hat daraus Konsequenzen gezogen und mit "PKWDWPL" (
Tabelle 2 ) einen proprietären ( firmenspezifischen ) Protokolltyp
geschaffen. Er beseitgt den erwähnten Nachteil und schliesst
darüberhinaus auch noch
andere interessante Daten, wie Bewegungsgeschwindigkeit und
-richtung, sowie Höhenwerte ein. Alle neueren Kenwood-Geräte
unterstützen auch diesen Protokolltyp, wobei noch zu beachten ist, dass in ihrem
Gerätemenü einmalig die Stelle aufzurufen ist, an der
9-stellige Wegpunktnamen angewählt werden
können.