"LoRa"-Musterplatine
In Bearbeitung
Stand: 5. Juli 2017

NEU:  Das Konzept des auf dieser Seite vorgestellten Platinenentwurfes mit Bauteilebestückung auf der Folienseite hat sich letztendlich als doch nicht allzu günstig erwiesen. Somit wird es demnächst eine überarbeitete, aber ansonsten sehr ähnliche Version mit ( wie standardmäßig üblich ) Bestückung auf der Oberseite und Kupferkaschierung auf der Unterseite geben.

In [1] hatte ich mich schon ausführlich mit "LoRa" (TM)  und den sich durch Einsatz dieser Technik ergebenden Funk-Übertragungsmöglichkeiten beschäftigt. Basierend hierauf wurden inzwischen auch noch weitere Projekte realisiert. So ist z.B. ein Fernschalter mit Rückmeldung zu nennen [2]. Derzeit noch in Arbeit ist ein LoRa-Textübertragungssystem, wobei die Ein- und Ausgabe von Daten über via Bluetooth angebundene Android-Smartphones/Tablets erfolgt. Mit Software von Stuart Robinson, GW7HPW wurde ein einfacher LoRa-Repeater aufgebaut. Seine Funktion beschränkt sich darauf, empfangene LoRa-Protokolle wieder auszusenden. Installiert an einem exponierten Standort, lässt sich die Funkreichweite von LoRa-Systemen dadurch aber erheblich vergrößern.
Weiterhin gibt es für das in [1] beschriebene Projekt zur Übertragung und Auswertung via LoRa empfangener GPS-Daten jetzt auch eine Decoderversion, bei der die seriellen Ausgangsdaten im KISS-Format geliefert werden. Das ermöglicht z.B. ihre weitere Verarbeitung und ggf. Kartenvisualisierung mithilfe des bekannten ANDROID-Programmes "APRSDroid".


Abb.1  "LoRa-BT1a"  Musteraufbau

Zur Realisation aller dieser und auch älterer Projekte fehlten mir allerdigs bisher noch einfach nutzbare, universell verwendbare Platinen. Sie sollten die Bestückung von sowohl LoRa-Baustein, Mikrocontroller und falls erforderlich auch Bluetooth-Modul erlauben, wobei hierbei auch wieder die schon vielfach bewährten Bauteiletypen ( siehe auch [1] ] zum Einsatz kommen sollten. Miniaturisierung stand dagegen nicht im Vordergrund. Nachdem auf dem Markt keine meinen Wünschen nahekommende Fertigplatinen bzw. Baugruppen zu finden waren, entschloss ich mich zu einem eigenen Layoutentwurf. Das Schaltbild der hierauf entstandenen Anordnung ist Abb.2 zu entnehmen. 


Abb.2  "LoRa_BT1a" Eine universelle Baugruppe für LoRa-Anwendungen

Zur Bauteileanordnung dürfte ansonsten wenig zu sagen sein. Wir sehen aber, dass auch für alle ggf. vorerst unbenutzten Mikrocontrollerports schon Anschlusspunkte vorgesehen sind, was die  universelle Verwendbarkeit der Platine und mögliche Erweiterungen erleichtern soll. Wenn nicht benötigt, kann das Bluetoothmodul ggf. auch entfallen. Die Vorgehensweise zur Programmierung der Mikrocontrollerbausteine wird hier als bekannt vorausgesetzt, kann anderenfalls aber in früheren Veröffentlichungen ( z.B. [1] ) nachgelesen werden. 


Abb.3  realisiertes Platinenlayout ( 70x43mm )

Für die ersten Musterplatinen gem. Abb.1 und 3 wurde eine Art SMD-Bestückung auf der Folienseite gewählt. Die Bauteile LoRa-Baustein, Mikrocontroller und Bluetoothmodul wurden dabei jeweils verbunden über kurze Drahtenden montiert, wobei durch einen Zwischenraum von einigen Millimetern oder eine zusätzliche Folie sicherzustellen war, dass ihre Montage isoliert von der Kupferfolie erfolgte. Die Platinen wurden von Dirk Ruffing, DF4YM gefertigt. Bei einer geplanten zweiten Charge wird es allerdings noch einige Änderungen im Layout geben. Dabei ist auch zu überlegen, ob an der Bauteilebestückung auf der Folienseite festzuhalten ist.

Linkliste

[1]  http://www.kh-gps.de/lora.htm
[2]  http://www.kh-gps.de/lora_schalt.htm
[3]  http://www.kh-gps.de/lora_rel.htm

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